Richtlinie 2019/1831: neue europäische Arbeitsplatzgrenzwerte


Geschrieben von: Selerant EHS

Richtlinie 2019/1831: Was ist neu?

Richtlinie 2019/1831: neue europäische Arbeitsplatzgrenzwerte Am 24. Oktober 2019 wurde die europäische Richtlinie 2019/1831 veröffentlicht. Sie dient der Aktualisierung von Anhang III der Richtlinie 2004/37/EG, durch Hinzufügen neuer Einträge.

 

 

 

Folgende Grenzwerte werden durch Richtlinie 2019/1831 hinzugefügt:

- Anilin (CAS-Nr. 62-53-3)
- Chlormethan (CAS-Nr. 74-87-3)
- Trimethylamin (CAS-Nr. 75-50-3)
- 2-Phenylpropan (Cumol) (CAS-Nr. 98-82-8)
- sec-Butylacetat (CAS-Nr. 105-46-4)
- 4-Aminotoluol (CAS-Nr. 106-49-0)
- Isobutylacetat (CAS-Nr. 110-19-0)
- Isoamylalkohol (CAS-Nr. 123-51-3)
- n-Butylacetat (CAS-Nr. 123-86-4)
- Phosphorylchlorid (CAS-Nr. 10025-87-3)

Für einige dieser chemischen Stoffe, d.h. Anilin, Trimethylamin, 2-Phenylpropan (Cumol), sec-Butylacetat, - 4-Aminotoluol, Isobutylacetat, Isoamylalkohol, n-Butylacetat und Phosphoryltrichlorid, sind die Kurzzeit- Expositionsgrenzwerte eingerichtet worden. In Bezug auf 2-Phenylpropan, das derzeit im Anhang der Richtlinie 2000/39/EG aufgeführt ist, wird der überarbeitete Grenzwert eingefügt und der entsprechende Eintrag aus dem Anhang gestrichen.

Die Richtlinie 2019/1831 ist am 13. November 2019 in Kraft getreten, die Mitgliedstaaten haben bis zum 20. Mai 2021 Zeit, diese Aktualisierung zu übernehmen.

Trace One arbeitet bereits daran, seinen Kunden ein Datenupdate zur Richtlinie 2019/1831 zur Verfügung zu stellen.

Den vollständigen Wortlaut der Richtlinie 2019/1831 finden Sie unter folgendem Link:

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